Teambuilding-Maßnahmen im Hochseilgarten K1 an zwei Schnuppertagen für Unternehmen

Odenthal | Am 26. Juni und 14. August haben in Odenthal Schnuppertage stattgefunden, bei denen Personalverantwortliche aus Unternehmen am Boden und in luftiger Höhe die verschiedenen Chancen und Möglichkeiten des Hochseilgartens K1 kennenlernen konnten. Dieser Geschäftsbereich nimmt im K1 einen immer größeren Stellenwert ein. Denn: Während am Wochenende vor allem Familien in den Kletterwald kommen, sind es unter der Woche vor allem Firmen, die dort Events, Teambuilding-Maßnahmen oder Incentives veranstalten.

In den 1950er-Jahren kauften der im Mai dieses Jahres verstorbene Verleger Alfred Neven DuMont und seine Schwester Majella Brücher das Gelände in Oden-thal und stellten es der Kölner Belve-dere-Schule für körperbehinderte Kinder zur Verfügung. Umstrukturierungen führten dazu, dass der Kramerhof im Laufe der Jahre immer seltener genutzt wurde. Nach längerer Planungsphase wurde Pfingsten 2009 der Hochseilgarten von den heutigen Inhabern, Isabella Neven DuMont und Stefan Vornholt, eröffnet.

Der Mohawk Walk: Strategie, Planung und Kooperation prägen diese Team­aufgabe. Nur gemeinsam ist der Weg über das Seil in 30 cm Höhe möglich.  Einzelkämpfer lassen das Team meist scheitern!  Foto: K1

Der Mohawk Walk: Strategie, Planung und Kooperation prägen diese Team­aufgabe. Nur gemeinsam ist der Weg über das Seil in 30 cm Höhe möglich. Einzelkämpfer lassen das Team meist scheitern! Foto: K1

Seit 2011 wird der K1 von Moritz Faiß geführt. Der Sportwissenschaftler hat sein Studium mit Schwerpunkt Teamentwicklung und handlungsorientierte Outdoortrainings absolviert und mit seiner Mannschaft ein Programm für Firmenveranstaltungen entwickelt; der Kletterwald steht dabei übrigens eher im Hintergrund. Um Motivation aufzubauen, Projekte erfolgreich zu managen oder Teamgeist zu entwickeln, wird erlebnisorientiertes Lernen am Boden und am Hochseil-Element angeboten. Alternativen: Bogenschießen, geführte Wanderungen, GPS-Touren als Rätselrallye und Quadtouren. „Wir bieten sechs bis 120 Personen die Möglichkeit, Kollegen und Chefs mal anders zu erleben“, erklärt der 34-Jährige.

„Wir bieten die Möglichkeit, Chefs und Kollegen mal anders zu erleben.“

Nach der Begrüßung im gemütlichen Gastraum mit Kamin wird erst einmal gefrühstückt. Anschließend gibt es eine kleine Einführung zum handlungs- und erlebnis-orientierten Lernen und dann geht’s auch schon raus zum Warm-up in die „Gummizelle“. Dort befinden sich alle Teilnehmer im Kreis – umgeben von einem langen Tuch. „Gerade bei Unternehmen kann man nicht davon ausgehen, dass sofort jeder bei der Sache ist, da helfen diese Teambuilding-Methoden ungemein“, so der erfahrene Sportwissenschaftler. Die Veranstaltungen finden übrigens bei jedem Wetter statt. „Nur bei Sturm, Gewitter und Starkregen müssen wir wegen der Sicherheit schließen. Charakterwetter tut der Veranstaltung keinen Abbruch und wirkt wesentlich nachhaltiger.“

Mit seinem Team entwickelte der Sportwissenschaftler Moritz Faiß ein Programm für handlungsorientierte Outdoortrainings für Unternehmen. Foto: Franke

Mit seinem Team entwickelte der Sportwissenschaftler Moritz Faiß ein Programm für handlungsorientierte Outdoortrainings für Unternehmen. Foto: Franke

Gruppendynamische Übungen wie Pipeline (eine Kugel wird vom Team mittels Halbröhren über eine festgelegte Strecke transportiert) oder Mohawk Walk (das Team balanciert vier Etappen Hand in Hand über ein Seil, dass auf 30 Zentimetern Höhe gespannt ist) sind Bestandteil, bevor es zum Hochseil-Element geht. Eine Verschnaufpause mit Stärkung am Mittag gibt’s je nach Wunsch am Grill oder Buffet. Während man bei den Kooperationsübungen auf die Kollegen angewiesen war, ist man am Nachmittag im Kletterwald auf sich selbst gestellt. Hier gilt es, Ängste zu überbrücken, wenn man will.

Hochseil-Elemente gemeinsam schaffen: Hier braucht man wirklich einander, um von Sprosse zu Sprosse zu gelangen.  Foto: K1

Hochseil-Elemente gemeinsam schaffen: Hier braucht man wirklich einander, um von Sprosse zu Sprosse zu gelangen. Foto: K1

So könnte ein Tag aussehen. Wie er letztlich gestaltet wird, bleibt den Unternehmen selbst überlassen. Fest steht: Hier kann man sich und seine Truppe auf ganz andere Weise kennenlernen, unter erfahrener Anleitung, in atemberaubender Natur. Und das führt auf alle Fälle zu einem nachhaltigen Erlebnis.

RBW-Icon_Mailmoritz.faiss@hochseilgarten-k1.de 

 

RBW-Icon_Websitewww.hochseilgarten-k1.de