Spannendes Programm lockte bei „unverDHÜNNt“ 8.500 Besucher an

8.500 Besucher kamen im September zur vierten Auflage von unverDHÜNNt – Was(s)erleben an der Großen Dhünn-Talsperre. Die zahlreichen Gäste der Veranstalter Wupperverband, Rheinisch-Bergischer Kreis und des Vereins :aqualon bekamen dabei ein spannendes Programm geboten, das Unterhaltung und Information auf spielerische Art und Weise verknüpfte.

„Hier kann man Natur und Wasser erleben und die Schätze der Großen Dhünn-­Talsperre entdecken“, machte Land­rat Dr. Hermann-Josef Tebroke das Besondere von „unverDHÜNNt – Was(s)erleben“ deutlich: „Besonders das Mitmachen und Anfassen stehen im Mittelpunkt.“ Auf die Bedeutung der Großen Dhünn-Talsperre für den bergischen Raum wies Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbands, hin: „Diese ist ein zentraler Baustein für die Wasserversorgung der Region.“

Besonders die vielen Kinder nutzten die Angebote mit großer Begeisterung. Bei der Biologischen Station konnten die jungen Forscher unter dem Mikroskop beispielsweise den Dreieckstrudelwurm kennenlernen. Am Stand des Rheinisch-Bergischen Kreises bestimmte der neugierige Nachwuchs den ph-Wert verschiedener Flüssigkeiten. Und der Wupperverband informierte über viele Aspekte der Talsperre und der Wasserwirtschaft. Aber natürlich gab es noch viele weitere Angebote, um zu entdecken und zu erleben.

Großen Anklang fanden auch die zahlreichen Wanderungen. Denn unver­DHÜNNt ermöglichte es, an diesem einen Tag in die sonst nicht zugängliche Wasserschutzzone 1 zu gehen. Aber auch die imposanten Bauwerke der Talsperre luden zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Beim Gang durch den Kontrollgang des Staudamms begaben sich die Besucher quasi in das Innerste. Vom Staudamm aus ging es über 300 Stufen hinab in die Loosenau. Auch ein Blick in den 66 Meter hohen Entnahmeturm war möglich.