Die RBW betreut Unternehmerinnen und Unternehmer von der Existenzgründung bis zur Nachfolgeregelung

Martina will sich selbstständig machen. Sie ist 38 Jahre, gut ausgebildet und hat Erfahrung. Sie kennt den Markt und hat schon ein paar Kunden in Aussicht. Nun geht es darum, die Idee erfolgreich auf den Markt zu bringen.  Die Experten der RBW helfen ihr dabei. Als Partner im Verbund des STARTERCENTERS NRW Rhein-Berg/Leverkusen unterstützen sie Gründerinnen und Gründer bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee (mehr dazu lesen Sie auf Seite 18). Sie kennen außerdem das Angebot an Gewerbeflächen und suchen in enger Abstimmung mit den Kommunen nach einem geeigneten Ladenlokal, Büro, Lager oder gar einer Produktionsstätte.

Martina ist seit ein paar Jahren am Markt erfolgreich, der Betrieb soll wachsen. Aber es gibt Schwierigkeiten mit Genehmigungen. Außerdem sollten die Mitarbeiter das Wachstum auch stemmen können, sie müssen vielleicht weiterqualifiziert werden oder neue Kollegen müssen her. Außerdem fordert die Hausbank neue Sicherheiten zur Finanzierung des Wachstums. Weitere Gewerbeflächen werden gesucht. Eine Verlagerung des Betriebs oder die Erweiterung der bestehenden Flächen kommen da infrage. Die Berater der RBW können gemeinsam mit Martina nach Lösungen suchen. Als Behördenscout „übersetzen“ sie die formalen Anforderungen und erläutern die Rahmenbedingungen. Das Wachstum muss ebenso wie die Gründung strategisch geplant werden. Die Vermittlung von Förderprogrammen könnte sich anbieten (mehr zum Thema Fördermittel auch auf Seite 18). Um neue Mitarbeiter zu finden, vorhandene zu binden und zu qualifizieren, nutzt Martina auch die Angebote der Fachkräfteinitiative „Kluge Köpfe bewegen“ sowie die Begleitung durch die RBW bei Fachkräftesicherung und -marketing. Sie besucht die Veranstaltungen der RBW, hat den Newsletter abonniert und kam sogar schon mal in einem Blogbeitrag vor, durch den sie viel gute Resonanz von Kunden und Mitarbeitern hatte (beide Angebote der RBW können Sie auf den Seiten 6 und 12 nachlesen). 

Martina hat sich verkalkuliert, der Markt ist eingebrochen, die Baustelle vor der Tür blockiert die eigentlich gute Lage, eine Fehlentscheidung führt zu erheblichen Einbußen, der beste Kunde bricht weg. Internationale Handelsstreitigkeiten oder andere politische Entscheidungen bieten Unwägbarkeiten für das Unternehmen. Für manches ist Martina selbst verantwortlich, anderes kann sie nicht beeinflussen und muss reagieren. Jetzt geht es um die Unternehmenssicherung. Schwächen analysieren, Stärken finden, sich von Gewohntem trennen, neue Geschäftsfelder entdecken – es gibt viele Maßnahmen zur Hilfestellung. Der erste Schritt ist ein Gespräch mit der RBW. Hier kann häufig schon Hilfe zur Selbsthilfe gegeben werden. Auch die Moderation zwischen Unternehmer und Bank ist keine seltene Aufgabe der RBW-Berater.

Martina ist Ende fünfzig, Zeit, an die Nachfolge im mittlerweile gut laufenden Betrieb zu denken. Gibt es Erben? Hat sich eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter für die Übernahme qualifiziert? Sollte sie die Firma verkaufen? Wie regelt man die Übergabe? Wie kann das Lebenswerk erhalten, wie können die guten Kunden zufriedengestellt werden?  Auch hier fragt Martina wieder die RBW. Erneut steht die Aufbereitung von Zahlen, Daten und Fakten an. Der genaue Blick ins Unternehmen muss her, vielleicht auch das ein oder andere Gespräch mit den Mitarbeitern. Und wenn jemand übernehmen will, berät die RBW diese Person wieder als Existenzgründer – der Kreislauf hat sich geschlossen.