Unternehmenswerkstätten 2017 wenden sich an Personalverantwortliche in Unternehmen

Unter dem Motto „Praktisches Know-how statt noch mehr Know-what“ bietet die RBW in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem RKW Rationalisierungs- und Innovationszen­trum der Deutschen Wirtschaft e. V. mehrere Unternehmenswerkstätten mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten an. Für die Termine im Juni, August und September sind noch Anmeldungen möglich.

„Die Unternehmenswerkstätten richten sich vor allem an Inhaber, Geschäftsführer und Personalverantwortliche in kleineren Unternehmen. Ausgehend von konkreten Problemlagen und individuellen Fragen bekommen die Teilnehmer der Unternehmenswerkstätten Tipps und Anregungen, wie sie ein Thema für ihren Betrieb optimal lösen können“, beschreibt Bianca Degiorgio, bei der RBW für die Themen Fachkräftesicherung und Fachkräftemarketing verantwortlich, das Konzept. Der Erfahrungsaustausch stehe im Mittelpunkt – moderiert von Expertinnen und Experten des RKW Kompetenzzentrums, die langjährige Erfahrung in dem jeweiligen Thema haben. „Damit jedes Unternehmen zu Wort kommt, ist die Teilnehmerzahl auf zwölf begrenzt“, so Degiorgio.

Mit einer Veranstaltung zum Thema „Azubimarketing: Als Wunscharbeitgeber die passenden Azubis überzeugen“ ist die Reihe der Unternehmenswerkstätten am 2. Februar bereits erfolgreich gestartet. Ein Bericht über die Veranstaltung im Forsthaus Steinhaus in Bergisch Gladbach erfolgt in der nächsten Ausgabe der punkt.RBW.

Am 22. Juni geht es von 15 bis 18 Uhr in Overath um das Thema „Arbeitszeitgestaltung: Zentraler Baustein für Familienfreundlichkeit und Arbeitszufriedenheit“. Der klassische „nine-to-five-Job“ ist immer mehr auf dem Rückzug. Stattdessen gewinnt eine flexible Arbeitszeitgestaltung weiter an Bedeutung, da diese nachhaltig die Arbeitsbedingungen verbessert und somit die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöht. So können Unternehmen Beschäftigte im Unternehmen halten, die sonst ihre Erwerbstätigkeit einschränken, unterbrechen oder sogar aufgeben müssten. Selbstständigkeit und flexible Zeitplanung gehört zu den wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Jobs und erhöht daher Ihre Arbeitgeberattraktivität. Doch jedes Unternehmen steht in Hinblick auf die Gestaltung von flexiblen Arbeitszeiten – aufgrund individueller unternehmerischer Anforderungen – vor unterschiedlichen He­rausforderungen. In dieser Werkstatt sollen die Möglichkeiten einer Arbeitszeitflexibilisierung in den Unternehmen der Teilnehmer aufgedeckt und verschiedene Optionen, wie der Umgang mit Erreichbarkeit, Vertrauensarbeitszeit oder Funktionszeiten, beleuchtet werden.

Um das spannende Thema „Wissensmanagement: Geschäftsrelevantes Know-how ,managen‘“ geht es am 7. September, ebenfalls von 15 bis 18 Uhr in Overath. Alles dreht sich um die Fragen, wie Wissen im Unternehmen weitergegeben wird und wie Mitarbeiter auf das Wissen anderer zurückgreifen. Und was passiert eigentlich, wenn Mitarbeiter ausscheiden? Die Antworten auf diese Fragen sind der Ausgangspunkt für das „Management“ von Wissen und Know-how in Unternehmen. Auf dieser Grundlage können auch die passenden Strategien im Umgang mit wechselnden Marktanforderungen, der Verrentung von guten Leuten oder der Digitalisierung entwickelt werden.

In der vierten und letzten Unternehmenswerkstatt lautet das Thema am 16. November, 15 bis 18 Uhr, im TechnologiePark Bergisch Gladbach „Arbeiten 4.0: Zukunft gemeinsam gestalten und Zukunftsfähigkeit sichern“. Die Digitalisierung verändert Kundenbeziehungen, Prozesse und nicht zuletzt die Kommunikation. Sie hat daher eine ganz andere Qualität als die Automatisierung, wie sie bisher bekannt ist. Und sie betrifft alle Unternehmen. Richtig eingesetzt, bieten Ihnen Digitalisierung und Vernetzung gute Chancen, die Effizienz, Qualität und Kundenorientierung zu erhöhen. Auf der anderen Seite stehen noch viele Fragen: Wie können Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet werden? Welche Beschäftigten werden neue Aufgaben bekommen und brauchen dafür andere Kompetenzen? Wie können Sie betriebliche Abläufe und Strukturen passend gestalten? In dieser Werkstatt wird – ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmer – diskutiert, wie Digitalisierung in Unternehmen passgenau vorangebracht werden kann. Es geht unter anderem um die Themen Einbindung der Mitarbeiter in Veränderungsprozesse, um Kompetenzentwicklung sowie um Sicherstellen von Leistungsfähigkeit und Gesundheit.

Die Teilnehmerplätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Die Veranstaltungen werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und sind daher kostenfrei. Für das leibliche Wohl während der Workshops ist gesorgt.


Arbeitszeitgestaltung: Zentraler Baustein für ­Familienfreundlichkeit und Arbeitszufriedenheit
Datum: 22. Juni 2017, Uhrzeit: 15–18 Uhr
Ort: Kulturbahnhof Overath
Bahnhofsplatz 5, 51491 Overath


Wissensmanagement: Geschäftsrelevantes Know-how „managen“
Datum: 7. September 2017, Uhrzeit: 15–18 Uhr
Ort: Gut Landscheid
Haus Landscheid 1–2, 51399 Burscheid


Arbeiten 4.0: Zukunft gemeinsam gestalten und Zukunftsfähigkeit sichern
Datum: 16. November 2017, Uhrzeit: 15–18 Uhr
Ort: TechnologiePark
Friedrich-Ebert-Straße 75, 51429 Bergisch Gladbach


Anmeldung sowie Ansprechpartner bei der RBW
für Rückfragen oder weiterführende Informationen:
Bianca Degiorgio
Fachkräftesicherung
Fachkräftemarketing
Tel.: +49 2204 9763-21
degiorgio@rbw.de