Der dritte Personalstammtisch fand bei der SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG statt

Mit regelmäßigen Personalstammtischen in verschiedenen Unternehmen möchte die RBW zum einen eine bessere Vernetzung von Personalverantwortlichen erreichen. „Zum anderen aber auch ganz konkrete Beispiele liefern, wie Firmen Personal finden und an sich binden“, sagt RBW-Mitarbeiterin Marion Marschall-Meyer, zuständig für Fachkräftesicherung und -marketing. Am 1. Oktober fand der dritte Personalstammtisch – eine Veranstaltung der Initiative „Kluge Köpfe bewegen – Fachkräfte für den Rheinisch-Bergischen Kreis“ – am Bergisch Gladbacher Standort der SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG statt.

Burkhard Reher (mit Marion Marschall-Meyer) informierte über die Personalstrategie des Unternehmens. Foto: Lawrenz

Burkhard Reher (mit Marion Marschall-Meyer) informierte über die Personalstrategie des Unternehmens. Foto: Lawrenz

Personalleiter Burkhard Reher begrüßte die Gäste und stellte nach einem Rundgang durch das Werk des führenden Herstellers von Mineralwolle-Dämmstoffen die verschiedenen Elemente vor, mit denen das Unternehmen bei potenziellen Arbeitnehmern punkten kann. Flexible Arbeitszeitmodelle, jährliche Orientierungsgespräche, persönliche Zielvereinbarungen und eine betriebliche Erfolgsbeteiligung ––
alles ist seit langer Zeit Standard. „Persönliche und fachliche Weiterentwicklung wird bei ISOVER als wichtige Erfolgsgröße für die Zukunftssicherung des Unternehmens verstanden“, so Burkhard Reher. „Um ein ständiges Lernen zu ermöglichen, werden große Anstrengungen im Bereich Weiterbildung unternommen. Schulungen werden sowohl extern als auch intern auf allen Hierarchieebenen durchgeführt.“ So unterschiedlich die Teilnehmer sind, so vielfältig seien auch die angebotenen Schulungsmöglichkeiten. Speziell für die bereits im Unternehmen tätigen Führungsnachwuchskräfte wurde das Projekt Management Programm (PMP) eingerichtet. Dieses Förderprogramm bietet die Möglichkeit, im Rahmen einer etwa einjährigen gemeinsamen Projektarbeit Unternehmen und Mitarbeiter besser kennenzulernen. „Hierdurch werden Kontakte mit verschiedenen Abteilungen intensiviert und somit ein eng vernetztes Unternehmen geschaffen“, erläutert der Personalleiter.

In mehreren Gruppen ging‘s zur Besichtigung mit Jörg Westerfeld durch das Werk in Bergisch Gladbach. Foto: Lawrenz

In mehreren Gruppen ging‘s zur Besichtigung mit Jörg Westerfeld durch das Werk in Bergisch Gladbach. Foto: Lawrenz

Auch die Gesundheit der Mitarbeiter wird bei ISOVER großgeschrieben: Die Angebote reichen von jährlichen Arbeitsschutz- und Gesundheitstagen über Teilnahmen an Sicherheitsrundgängen, Ausstellungen und Vorträgen bis hin zu Fahrsimulationen für Kfz-Nutzer und Entspannungsübungen.

„Uns ist es wichtig, dass sich Mitarbeiter aktiv einbringen“, sagt Burkhard Reher. Der ISOVER IDEEN-CLUB ist das betriebliche Vorschlagswesen von ISOVER. Hier reichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Verbesserungsvorschläge ein. Ein Verbesserungsvorschlag, den die Bewertungskommission befürwortet und der realisiert wird, wird prämiert. Wichtig ist die Mitarbeit aller Beschäftigten in sog. WCM (World Class Manufacturing)-Projekten, wo es darum geht, Fehler und Verluste zu erkennen und diese gezielt zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Personalbindung ist – so abschließend Burkhard Reher – nicht umsonst zu haben, aber preiswerter, als einen erfahrenen Mitarbeiter zu verlieren.