GRANER + PARTNER seit 60 Jahren in vielen Bereichen tätig

1955 hat Heinz Graner, damals leitender Toningenieur beim Nordwestdeutschen Rundfunk, mit seiner Ehefrau Hildegard eine Firma für Raum-akustik und Schallschutz in Bergisch Gladbach gegründet. Erste Großaufträge des jungen Unternehmens waren die Schwimm-oper in Wuppertal, die Beethovenhalle in Bonn und das Theater in Aachen. Heute, 60 Jahre später, ist GRANER + PARTNER Ingenieure deutschlandweit einer der renommiertesten Ansprechpartner, wenn es um Raumakustik, Schallschutz in Gebäuden und Immissionsschutz vor Lärm geht. „Stetig wachsende Bereiche sind die thermische Bauphysik und die Bau-Mykologie“, sagt Bernd Graner-Sommer, Schwiegersohn des Gründers, der das Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau Brigitte Graner führt. „Die verschärften Anforderungen an die Gebäudedichtheit bei Neubauten und insbesondere die politisch forcierte energietechnische Sanierung von Bestandsgebäuden führen bei nicht sachgerechter Planung, aber auch durch falsches Nutzerverhalten, zu zunehmenden mikrobiellen Belastungen wie Schimmelpilzschäden in Innenräumen.“ Dabei werden die technischen Möglichkeiten immer besser: Mit einer hochauflösenden Wärmebildkamera können thermografische Untersuchungen durchgeführt werden, um Gebäudeleckagen, Wärmebrücken und durchfeuchtete Bauteile an Bestandsgebäuden sichtbar zu machen oder an Neubauten Ausführungsmängel zu erkennen. Durch Rasterfeuchtemessungen unter Anwendung des Mikrowellenmessverfahrens können Feuchtekonzentrationen und Feuchteverläufe durch den gesamten homogenen Bauteilquerschnitt zerstörungsfrei sichtbar gemacht werden. Der Geschäftsbereich Raumakustik führt Graner-Sommer und seine Mitarbeiter – 42 sind es an den Standorten Bergisch Gladbach, Leipzig und Breslau – in alle Welt. Aktuell wird beispielsweise in der Vietnamesisch-Deutschen Universität in Ho-Chi-Minh-Stadt, im neuen Luxemburger Stadion oder im Haus für Musik in Moskau für guten Klang gesorgt. „Wir können in virtuellen Räumen den Klang – abhängig von Raumgeometrie, Material und Ausstattung – berechnen“, sagt Graner-Sommer. „Selbst ein ,Hineinhören‘ in den dreidimensional geplanten virtuellen Raum wird somit möglich!“ All das sei vor 60 Jahren bei der Gründung noch undenkbar gewesen, sagt der Geschäftsführer. „Ich bin gespannt, was künftig technisch alles möglich sein wird …“