H-Gas ersetzt das bislang gelieferte L-Gas – technischer Anforderungsbedarf wird geprüft

Bis zum Jahr 2030 stellt Deutschland seine Erdgasversorgung um – von L- auf H-Gas. Auch in der rheinischen Region strömt dann nur noch H-Gas durch die Leitungen. Unternehmen bekommen daher Besuch von der ErdgasUmstellung.

Die Erdgasumstellung betrifft jeden Erdgasverbraucher in der Region. Denn das hier genutzte L-Gas mit vergleichsweise niedrigerem Brennwert stammt vor allem aus niederländischen Quellen, die in Zukunft aber nicht weiter nutzbar sind. Es wird durch H-Gas mit höherem Brennwert ersetzt, das etwa aus Russland stammt. Die Rheinische NETZGesellschaft mbH (RNG), zuständig für die Strom- und Gasnetze im Raum Köln, stellt die ersten Gebiete im Jahr 2020 um. Als „Erdgas-Umstellung“ steuert der Netzbetreiber das Projekt durch drei Phasen. 

Nach der Information aller Erdgasverbraucher erfolgt aktuell die Erhebung der Erdgasgeräte. Dazu sind seit Anfang Juni Techniker der ErdgasUmstellung im Rheinisch-Bergischen Kreis unterwegs. Sie besuchen alle privaten und gewerblichen Erdgasverbraucher, um Zahl, Art der Erd–gas-
geräte und den Anpassungsbedarf zu ermitteln. Unternehmen können mithilfe der interaktiven Karte auf www.meine-erdgas-umstellung.de prüfen, in welchem Umstellungsgebiet sie liegen.

In der folgenden Anpassungsphase werden die Erdgasgeräte technisch auf die Nutzung der neuen Erdgasbeschaffenheit vorbereitet. In der Regel müssen die Techniker lediglich die Brennerdüse tauschen und Einstellungen vornehmen.

Weitere Informationen und Hintergründe zur Erdgas-Umstellung unter:
www.meine-erdgasumstellung.de
Telefon: +49 800 4398 444 (kostenfrei)

Mo.–Fr. 7–20 Uhr, Sa. 8–16 Uhr