Mehr als 1.000 Schüler aus allen Gymnasien und Gesamtschulen des Kreises haben sich über die vielfältigen Studienmöglichkeiten in der Region informiert. An der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach bot sich am zweiten Tag der Studienorientierung des Rheinisch-Bergischen Kreises die Gelegenheit, gut 40 verschiedene Studiengänge von acht Hochschulen kennenzulernen.

Die Bandbreite reichte von Architektur und Design über Fahrzeugtechnik, Maschinenbau und erneuerbare Energien bis zu Psychologie, Politik und Lehramt. Ebenfalls präsent war die Polizei, die für ihr Ausbildungsangebot warb. Jeder Schüler konnte zwei Vorträge über Perspektiven, Inhalte, Anforderungen und Rahmenbedingungen verschiedener Studiengänge besuchen sowie sich in individuellen Gesprächen mit den Studienberatungen weiter informieren. Ein echter Check also, ob die Erwartungen mit der Realität übereinstimmen.

Lutz Schultens vom Bensberger Otto–Hahn-Gymnasium stellte seine Vorstellungen über International Business und Jura auf den Prüfstand. „Die Vorträge zu den Studiengängen haben mich bestärkt, diese Richtung nach dem Abitur einzuschlagen. Das war wichtig für mich“, sagte der Schüler der Jahrgangsstufe 12. Zudem ließ er sich an den Informationsständen der Hochschulen beraten. Das Konzept aus Vorträgen und individueller Beratung lobte auch Nika Smoydzin von der Integrierten Gesamtschule in Bergisch Gladbach-Paffrath: „Ich habe beides genutzt und festgestellt, dass die Studiengänge mit meinen Erwartungen übereinstimmen. Das hat mich weitergebracht“, resümierte die Schülerin aus der Jahrgangsstufe 13.

„Der Tag der Studienorientierung setzt den Prozess der Berufsorientierung konsequent fort, welcher zuvor schon an den Schulen stattgefunden hat“, erklärte Xandra Wildung, Leiterin des Koordinierungsbüros Übergang Schule – Beruf beim Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Jugendlichen sollen durch verschiedene Angebote in die Lage versetzt werden, eine qualifizierte Entscheidung über ihren beruflichen Weg zu treffen. Der Rheinisch-Bergische Kreis ist Referenzkommune des Landes Nordrhein-Westfalen für das Thema „Koordinierter Übergang von der Schule in den Beruf “.

Schülern wird durch frühzeitig ansetzende, aufeinander aufbauende Angebote geholfen, ihre individuellen Stärken und Neigungen zu erkennen, sich zu orientieren sowie nach dem Abschluss den richtigen Weg einzuschlagen – sei es in eine Ausbildung oder ins Studium.

Engagierten sich am Tag der Studienorientierung (v. l.): Gerd Wölwer (RBK), Jürgen Klisch, Katharina Langenbach (beide AMG), Xandra Wildung (RBK), Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, Lutz Schultens (Schüler OHG), Dr. Daniel Rauprich (Universität Köln), Nika Smoydzin (Schülerin IGP), Dr. Alexander Brändle (FHDW). Foto: RBK

Engagierten sich am Tag der Studienorientierung (v. l.): Gerd Wölwer (RBK), Jürgen Klisch, Katharina Langenbach (beide AMG), Xandra Wildung (RBK), Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, Lutz Schultens (Schüler OHG), Dr. Daniel Rauprich (Universität Köln), Nika Smoydzin (Schülerin IGP), Dr. Alexander Brändle (FHDW). Foto: RBK