Fachbesucher diskutierten über aktuelle Entwicklungen und Trends

Für den 2. März hatte der Verein Naturarena Bergisches Land, der Tourismusverein der beiden bergischen Kreise, zum 2. Bergischen Tourismustag in die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch Gladbach eingeladen. Zahlreiche Fachbesucher aus der Tourismuswirtschaft, der Gastronomie und Hotellerie nutzten die Möglichkeit, um sich über die aktuellen Entwicklungen im Tourismus in der Region zu informieren und Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen.

Die Städte und Gemeinden der beiden bergischen Kreise präsentierten die touristischen Angebote ihrer jeweiligen Kommune. Abgerundet wurde dieser Markt durch die Stände der Naturarena Bergisches Land GmbH, des Naturpark Bergisches Land und der Biostationen Rhein-Berg und Oberberg.

Bei der offiziellen Eröffnung betonte Dr. Hermann-Josef Tebroke, der Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, wie wichtig die ständige Verbesserung und Qualitätssteigerung der touristischen Angebote sei, um wettbewerbsfähig zu bleiben. „Die gemeinsame erfolgreiche Tourismusarbeit in unseren beiden Kreisen dauert nun schon zehn Jahre an. In dieser Zeit wurden bereits viele qualitativ hochwertige Angebote entwickelt. Hierzu hat auch die öffentliche Hand durch die Bereitstellung von Geldern im Rahmen der Projekte Bergisches Wanderland und Regionale 2010 beigetragen. Dennoch gibt es in einigen Angebotsbereichen noch Luft nach oben. Hier müssen wir ansetzen und uns den ständigen Veränderungen und Trends auf dem Markt anpassen!“

Der Tag stand ganz im Zeichen des Austausches und der besseren Vernetzung der Tourismuswirtschaft. In zahlreichen Fachvorträgen wurden unter anderem die neuen Wanderwege präsentiert sowie kreative Verknüpfungen von bereits vorhandenen Angeboten zu neuen touristischen Produkten vorgestellt. So präsentierte beispielsweise Markus Wißkirchen aus Oden-thal die Verknüpfung von Planwagenfahrten mit verschiedenen Angeboten, wie Krimilesung oder dem Besuch von Bauernhöfen.

Die RBW und die Wirtschaftsförderung des Oberbergischen Kreises stellten die Frage „Mein Betrieb. Fit für die Zukunft?“ und erläuterten die Beratungsangebote der  Wirtschaftsförderungen für den Tourismussektor.

So unterstützt die RBW die Gastronomie und Hotellerie bei den Themen Finanzen und Investitionen, Organisation, Angebot und Marketing sowie Fachkräfte und Unternehmensnachfolge.

Mit ca. 180 Besuchern hat der 2. Bergische Tourismustag die Erwartungen voll erfüllt und soll künftig jedes zweite Jahr wiederholt werden.

Die Naturarena Bergisches Land GmbH wird übrigens von Lindlar nach Bergisch Gladbach-Moitzfeld umziehen – an den Rand des dortigen TechnologieParks. Für die neue Nutzung wird das Gebäude noch umgebaut. Mit 485 Quadratmetern Bürofläche hat es, anders als das Vorgängerdomizil in Lindlar, ausreichend Platz für alle Naturarena-Mitarbeiter. Auch einen eigenen Zugang vom Parkplatz neben dem TechnologiePark-Gelände soll das künftige „Bergische Haus“ erhalten, das direkt an der Fernwanderroute „Bergischer Weg“ liegt. Der Umzug soll zum 1. August erfolgen.

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