Exklusive Führung durch die Demofabrik Aachen für Unternehmen aus dem Kreis

Um die Chancen der Digitalisierung und Industrie 4.0 sichtbar zu machen, lud die RBW am 24. Mai 2017 interessierte Unternehmen zu einer exklusiven Führung durch die Demonstrationsfabrik in Aachen ein. 17 Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Branchen nahmen das Angebot der RBW wahr und informierten sich in dieser Musterfabrik über neueste Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung und Industrie 4.0.

Die Demonstrationsfabrik Aachen ist zentraler Bestandteil des Clusters Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus. Ihr Ziel ist die enge Verzahnung von Praxis, Forschung und Weiterbildung. Das Angebot umfasst dabei zum einen die Produktion von Prototypen und Produkten in Vorserie, zum anderen bietet die Pro­duk­tions­umgebung der Demonstrationsfabrik Partnern aus Industrie und Forschung die einzigartige Möglichkeit, gemeinsame Fragestellungen der Industrie 4.0 in einem realen Betrieb zu untersuchen. In der Demonstrationsfabrik konnten die Teilnehmer den gesamten digitalisierten Warenfluss eines Unternehmens nachverfolgen. Durch digitalisierte und automatisierte Bestellvorgänge können Unternehmen Zeit und Geld sparen. Denn ein digitalisiertes Lager macht die Bestände und kommende Engpässe frühzeitig erkennbar. Selbstständig nachbestellende Lagerboxen sorgen dafür, dass immer genügend Kleinteile wie z.B. Schrauben vorhanden sind.

Produzierte Waren können innerhalb und außerhalb der Fabrik z. B. mittels RFID-Chips stets live den aktuellen Standort mitteilen und mit Kunden kommunizieren.

Tablets und Monitore ersetzen Montagehandbücher und können für jeden Mitarbeiter und jeden Arbeitsschritt individualisiert werden und zur Arbeitserleichterung beitragen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Besichtigung lag auf dem Bereich der Automatisierung. Hier wurden die Möglichkeiten von Industrie 4.0 sichtbar. Durch innovative Sensoren können Mitarbeiter Roboter­arme selbstständig „programmieren“. Hierbei lernen Mitarbeiter Roboter an, indem sie die Aufgaben vor- und die Roboter diese nachmachen.

Des Weiteren wurde der Einsatz von Spracherkennung an diversen Maschinen vorgeführt. „Wir wollten den Unternehmen die Begriffe Digitalisierung und Industrie 4.0 live vorführen und demonstrieren, welche Möglichkeiten es heutzutage bereits gibt. Wir hoffen, dass die Teilnehmer die eine oder andere Anregung in ihr eigenes Unternehmen mitnehmen“, so Slawomir Swaczyna, Projektleiter bei der RBW, zum Angebot der Führung durch die Demofabrik in Aachen.

Diese Tour wird die RBW wiederholen.
Interessenten können sich melden bei:

Ansprechpartner bei der RBW:
Slawomir Swaczyna
Fördermittel
Technologietransfer
Tel.: +49 2204 9763-15
swaczyna@rbw.de


Industrie 4.0: „Technologien und Prozesse“ und „Geschäftsmodelle“ überprüfen

Unternehmenswerkstätten zur Digitalisierung

Das Format der Unternehmenswerkstatt wird von den Betrieben so gut angenommen, dass die RBW nun auch zum Thema Digitalisierung zwei Werkstätten anbietet. Beide finden am 25. Juli in der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch Gladbach statt und können auch zusammen gebucht werden.

Unternehmenswerkstatt „Technologien und Prozesse“:
25. Juli 2017 | 9–12.30 Uhr
Neue Technologien im Rahmen von Industrie 4.0 sind kein Selbstzweck, sondern besitzen umfassende Vorteile für die Unternehmensprozesse. Doch welche Funktionen haben welche Technologien ganz konkret und vor allem: Welche betriebsinternen Prozesse werden durch Vernetzung, Dezentralisierung, Echtzeitfähigkeit oder Serviceorientierung beeinflusst? Die Unternehmenswerkstatt „Technologien und Prozesse“ fragt daher: „Ist Ihr Unternehmen bereit für Industrie 4.0?“ In der Veranstaltung erfahren die Teilnehmer, was in Unternehmen heute technisch möglich ist und welche Auswirkungen die innovativen Technologien von morgen auf die Betriebsabläufe haben – ob in der Produktion, im Vertrieb oder in der Logistik, ob auf Waren- oder Verkehrsflüsse.

Unternehmenswerkstatt „Geschäftsmodelle“:
25. Juli 2017 | 13–17 Uhr
Industrie 4.0 verändert das Verständnis von Produktion, Prozessen und Dienstleistungen. Noch viel wichtiger aber scheint oft: Industrie 4.0 verändert die Geschäftsmodelle. Viele Unternehmen begreifen dies als Chance, andere halten noch an klassischen Geschäftsmodellen fest – nicht zuletzt, weil ihnen Methoden und Werkzeuge zur Geschäftsmodellentwicklung fehlen. Tatsächlich gibt es Muster für Geschäftsmodelle, an denen sich insbesondere kleine und mittlere Unternehmen gut orientieren können. Die Unternehmenswerkstatt „Geschäftsmodelle“ setzt genau hier an und unterstützt die Teilnehmer dabei, die Chancen neuer Geschäftsmodelle im Zeitalter von Industrie 4.0 zu erkennen. Welche Auswirkungen hat Industrie 4.0 auf mein Geschäftsmodell? Welche neuen Chancen, aber auch welche Herausforderungen ergeben sich dadurch? Wie kann ich typische Geschäftsmodellmuster für mein Unternehmen anwenden? Hier erfahren Sie mehr.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldungen bitte per E-Mail oder telefonisch an:
Slawomir Swaczyna
Tel.: +49 2204 9763-15
E-Mail: swaczyna@rbw.de