Die RBW führte im Sommer in Kooperation mit „Digital in NRW“, dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum, erstmals Unternehmenswerkstätten zur Digitalisierung durch. Es ging um die Themen „Digitale Technologien und digitale Prozesse“ und „Geschäftsmodelle“. Beide Werkstätten fanden in der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch Gladbach statt. Für das Jahr 2018 plant die RBW, weitere Unternehmenswerkstätten zum Thema anzubieten. Die beteiligten Unternehmen hatten im Anschluss vor allem Fragen zu den Förderprogrammen im Bereich der Digitalisierung. Diese und andere Fragen beantwortet die RBW gerne.

Ansprechpartner bei der RBW:
Slawomir Swaczyna
Fördermittel
Technologietransfer
Tel.: +49 2204 9763-15
swaczyna@rbw.de


Unternehmenswerkstätten

Technologien und Prozesse

In der ersten Werkstatt befassten sich die Teilnehmer mit der Frage, ob das eigene Unternehmen bereit ist für die digitale Zukunft. Es wurde erarbeitet, welche betriebsinternen Prozesse durch Vernetzung, Dezentralisierung, Echtzeitfähigkeit oder Serviceorientierung beeinflusst werden. In der Veranstaltung erfuhren die Teilnehmer, was in Unternehmen heute technisch möglich ist und welche Auswirkungen die innovativen Technologien von morgen auf die Betriebsabläufe haben – ob in der Produktion, im Vertrieb oder in der Logistik, ob auf Waren- oder Verkehrsflüsse. „Insbesondere für kleine und mittel-ständische Unternehmen ist es von großer Bedeutung, die eigenen Prozesse zu optimieren und den digitalen Anforderungen anzupassen“, fasst Marcus Wisniewski von der Bornemann GmbH aus Wermels-kirchen den ersten Workshop zusammen.

Geschäftsmodelle

In dieser Unternehmenswerkstatt wurden den Teilnehmern Methoden und Werkzeuge zur Geschäftsmodellentwicklung vorgestellt. Tatsächlich gibt es Muster für Geschäftsmodelle, an denen sich insbesondere kleine und mittlere Unternehmen gut orientieren können. Sie erfuhren dabei, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf ihr Geschäftsmodell hat und welche neuen Chancen, aber auch welche Herausforderungen sich dadurch ergeben. „Es ist spannend, sich mit neuen, digitalen Geschäftsmodellen für das eigene Unternehmen zu beschäftigen“, sagt Peter Barlog, Geschäftsführer der BARLOG Plastics GmbH aus Overath. „Der Blick über den Tellerrand hilft, neue Ideen zu generieren und das Unternehmen auch in Zukunft innovativ auszurichten.“