Unternehmenswerkstatt XXL „Arbeitgebermarke“ startet im März

20  Teilnehmer aus Handwerk, IT-Dienstleistung, sozialen Einrichtungen, Technologieunternehmen und produzierenden Betrieben werden ab März mit der ausgebuchten Unternehmenswerkstatt XXL „Arbeitgebermarke“ starten. Dort werden sie dem Kern ihres Unternehmens auf den Grund gehen, um so an einer aussagekräftigen Arbeitgebermarke arbeiten zu können, die im besten Fall ein ganz individuelles, vor allem aber authentisches Bild zum Vorschein bringt, welches die besten Bewerber anzieht und die passenden Mitarbeiter hält.

„Eine Arbeitgebermarke muss vor allem nach innen wirken.“
Zuzana Blazek, Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Ein gutes Stück Arbeit liegt vor den Teilnehmern. Das haben Sibylle Stippler und Zuzana Blazek den knapp 60 Teilnehmern der Auftaktveranstaltung zur Unternehmenswerkstatt XXL am 23. Januar deutlich gemacht. Darüber hinaus haben die beiden Referentinnen vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln auch aufgezeigt, was es überhaupt mit der berühmten Arbeitgebermarke auf sich hat und warum es an der Zeit ist, sich mit diesem Thema nicht nur auseinanderzusetzen, sondern es vor allem im eigenen Unternehmen umzusetzen.

„Eine attraktive Arbeitgebermarke macht wettbewerbsfähig.“
Sibylle Stippler, Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Ab März 2018 startet die Unternehmenswerkstatt XXL, die ein gemeinsames Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach und der RBW ist, mit drei Workshops. Auf jeden Workshop folgt ein Webinar, bei dem Gelegenheit besteht, nochmals Rückfragen an die Referentinnen zu stellen. Zwischen den Workshops und Webinaren haben die Teilnehmer zudem die Möglichkeit, in einem moderierten Austausch ihre Erfahrungen und Erfolge zu teilen, aber auch mögliche Hindernisse gemeinsam mit den anderen zu überwinden. Nicht nur analog, sondern auch digital sollen die Teilnehmer während dieser Zeit miteinander vernetzt werden, um sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander profitieren zu können.

„Verkaufen Sie nicht – erzählen Sie packend und glaubwürdig.“
Bianca Degiorgio, RBW

Die große Branchenvielfalt aller Teilnehmer sowie die unterschiedlichen Betriebsgrößen und Herausforderungen der verschiedenen Teilnehmer werden sicherlich ein spannender Boden für viele gute Ideen, Diskussionen und Ergebnisse sein.

Am 28. November 2018 gibt es bei der Abschlussveranstaltung dann auch für andere Interessierte die Gelegenheit, Einblick in die bislang zurückgelegten Prozesse und unterschiedlichen Herangehensweisen zu bekommen sowie mit den Teilnehmern über ihre Erfahrungen ins Gespräch zu kommen. „Wir hoffen, mit diesem Pilotprojekt weitere Unternehmen davon zu überzeugen, dass eine Arbeitgebermarke wichtig ist, um im Wettbewerb um die Fachkräfte ein gutes und vor allem wahrhaftiges Bild abgeben zu können“, erläutert Bianca Degiorgio, die die Unternehmenswerkstatt XXL für die RBW begleitet.

 


UNTERNEHMENSWERKSTÄTTEN

Mitarbeiter stark machen für die Zukunft der Arbeit

Foto: RBW

Unter dem Titel „Arbeiten 4.0 – Zukunft gemeinsam gestalten und Zukunftsfähigkeit sichern“ fand im November die Unternehmenswerkstatt der RBW statt. 20 Teilnehmer informierten sich im TechnologiePark Bergisch Gladbach über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und die damit verbundenen Herausforderungen im eigenen Unternehmen.

Richtig eingesetzt, bieten digitale und vernetzte Prozesse gute Chancen, um die Effizienz, Qualität und Kundenorientierung eines Unternehmens zu erhöhen. Demgegenüber stehen aber auch verschiedene Herausforderungen. So müssen insbesondere die Mitarbeiter auf diesem Weg mitgenommen werden: Denn Beschäftigte bekommen veränderte  Aufgaben und Arbeitsabläufe, dafür benötigen sie oft auch neue Kompetenzen.

Die Unternehmenswerkstatt beschäftigte sich darum mit der Einbindung der Mitarbeiter in die Veränderungsprozesse, mit der Entwicklung ihrer Kompetenzen sowie mit der Sicherung der Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten.

Fazit: Die Mitarbeiter müssen einbezogen werden und die Unternehmensführung muss ihre aktive Beteiligung auch zulassen. Das heißt, es ist auch eine Frage der Unternehmenskultur. Aber die Anforderungen sind immer individuell, wie die Teilnehmer aus den Bereichen Handel, IT, Industrie, Handwerk und Dienstleistung erkennen mussten. „Jeder muss sich auf seinen eigenen Weg machen, und zwar schnell, wenn er morgen noch am Markt sein will“, fasste einer der Teilnehmer die Ergebnisse zusammen.