Das „Integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept“ (IEHK) ist die Grundlage für verschiedene bauliche Maßnahmen in Burscheid. Wesentliche Ziele sind die Stärkung und Aufwertung des Ortskerns, die Belebung des Einzelhandels und die positive Imagebildung als Grundlage für die Vitalisierung des Burscheider Stadtzentrums und den Ortskern von Hilgen. 

Die Burscheider Hauptstraße, in der sich ein Großteil der meist inhabergeführten Einzelhandelsgeschäfte befindet, soll deutlich an Attraktivität gewinnen. Vorgesehen ist unter anderem die Verschmälerung der Verkehrsfläche durch Einrichtung einer Einbahnstraße und die damit verbundene Erweiterung der Gehwegflächen. So wird zusätzlicher Aufenthaltsraum zum Beispiel für Außengastronomie geschaffen. Darüber hinaus werten Bäume und Straßenmobiliar sowie die Neugestaltung des Platzes an der Sparkasse die Fläche auf. Mit dem Umbau verbunden ist darüber hinaus die leichte Anhebung des Straßen- und Gehwegniveaus, damit mehr Geschäfte barrierefrei erreicht werden können. Auch wird die Hauptstraße eine direkte Anbindung zur Radtrasse erhalten. Ziel ist es, mehr Radtouristen in die Burscheider Innenstadt zu führen. Eine direkte Anbindung soll eine gut befahrbare Rampe schaffen, welche die Hauptstraße mit der Radtrasse verbindet. 

„Parallel zu den baulichen Maßnahmen werden wir private Maßnahmen fördern“, kündigt Diana Papierz für die Stadt Burscheid an. „Mit dem Fassadenprogramm und dem Verfügungsfonds gibt es zwei Förderprogramme für Maßnahmen oder Projekte, die die Innenstadt attraktiver machen.“ Private Hauseigentümer sollen mit dem Fassadenprogramm angeregt werden, ihre Häuser durch bauliche Maßnahmen nach dem historischen Vorbild aufzuwerten. Hierfür steht ein Gesamtbudget von 530.000 Euro zur Verfügung. 

Für die Umsetzung kleinerer Projekte, Aktionen und Maßnahmen mit nachhaltigem Nutzen für die Innenstadt steht der Verfügungsfonds bereit. Er zielt darauf ab, die Ortskerne als Wohn- und Lebensorte zu stärken und die touristische Attraktivität zu erhöhen. „Wir wollen Akteure vor Ort unterstützen, eigene Ideen zur Belebung der Ortskerne zu entwickeln und diese unbürokratisch umsetzen zu können“, so Papierz. Auch hier werden öffentliche Mittel und privates Engagement sowie private Finanzressourcen zusammengebracht. Der Fonds richtet sich an Einzelpersonen, Vereine, Initiativen und weitere Organisationen, die Ideen für kleine, aber wichtige Projekte zur Entwicklung der Innenstadt haben. Beide Förderprogramme gelten gleichermaßen für die Innenstadt Burscheid wie den Ortskern Hilgen. Informationen vor Ort gibt es im neu gegründeten Quartiersbüro in der Hauptstraße

Wirtschaftsförderung
in Burscheid
Diana Papierz
Telefon: +49 2174 670411
E-Mail: d.papierz@burscheid.de

 


Quartiersbüro eröffnet

Im August ging das Burscheider Quartiersbüro in der Hauptstraße 67 an den Start. Das neue Informations- und Beratungsangebot geht auf die gemeinsame Initiative der Wirtschafts- und Werbegemeinschaft „Wir für Burscheid“ und der Stadt Burscheid zurück. Das Büro in einem ehemals leer stehenden Ladenlokal gewährleistet kurze Wege für alle Interessierten sowie einen direkten Dialog mit Einzelhändlern, Dienstleistern, Gastronomen und Immobilieneigentümern. Das Quartiersbüro hält aktuelle Informationsbroschüren zum Thema Burscheid 2025 – STADT:idee zur Mitnahme bereit: zum Beispiel zu den Umbaumaßnahmen in der Innenstadt, zum Fassadenprogramm und zum Verfügungsfonds. Quartiersmanagerin Cornelia Giesow berät an drei halben Tagen in der Woche vor Ort. Sie beantwortet Fragen und begleitet die Interessenten innerhalb der Förderprogramme. Auch das Leerstandsmanagement und der Umgang damit ist ein zen-traler Aufgabenbereich der Quartiersmanagerin.

Öffnungszeiten:
montags von 14 bis 18 Uhr
dienstags von 14 bis 17 Uhr
donnerstags von 9 bis 13 Uhr
Telefon: +49 152 02696541
E-Mail: wfb@burscheid.de


Gewerbegebiet Straßerhof im Aufbau

Ein neues Gewerbegebiet setzt die Stadt Burscheid zusammen mit dem Projektentwickler, der August Dohrmann GmbH Co. KG, auf einer rund 11 Hektar großen Fläche um. Diese liegt im Süden von Burscheid, direkt an der Stadtgrenze zu Odenthal und Leverkusen. Etwa 4 Hektar sollen für eine industrielle Nutzung und 7 Hektar als Gewerbe-gebiet verfügbar gemacht werden. Das Gebiet zeichnet sich durch eine verkehrsgünstige Lage aus. Die Nivellierungs- und Erschließungsarbeiten laufen derzeit. Ein Fertigstellungstermin ist bislang noch nicht genannt.