Die neue Kommunikationsstrategie der RBW und ihre Chancen für den Wirtschaftsstandort Rhein-Berg

Sie haben es im Editorial gelesen. Vor Ihnen liegt die vorletzte Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „punktRBW”. Die neue Kommunikationsstrategie der RBW richtet sich mehr online aus. Dabei bleibt der persönliche Austausch mit Ihnen unser höchstes Gut.

Keine Sorge! Sie werden weiterhin von uns hören und lesen. Dazu haben wir den Newsroom der RBW eingerichtet. Er bietet Aktuelles, Termine, Pressemitteilungen, Facebook-Einträge und einen eigenen RBW-Blog. Und auch auf XING und LinkedIn sind wir zu finden. Die Digitalisierung ist eines der bedeutendsten aktuellen Themen. Da ist es nur konsequent, diesen Weg der Digitalisierung der RBW auch in der Kommunikation fortzusetzen. Außerdem sind unsere Nachrichten nun noch aktueller und der direkte Dialog wird möglich, da Sie unsere Meldungen nun jederzeit kommentieren, liken, verlinken oder teilen können. So wissen wir, ob wir die richtigen Themen mit den richtigen Angeboten an Sie aufgreifen.

Wenn auch Sie überlegen, in die Online-Kommunikation einzusteigen oder sie auszubauen, schildern wir Ihnen im Folgenden gerne unser Vorgehen. Vielleicht sind ein paar Anregungen dabei. Vorab: Einen gewissen, vor allem personellen Aufwand muss man investieren. Darum ist es umso wichtiger, zunächst ein paar strategische Überlegungen anzustellen und sich die Frage zu -beantworten: Wen will ich wie erreichen? Haben Sie darauf eine Antwort, dann können Sie die Kanäle auswählen und die Inhalte bestimmen.

Nachdem bei der RBW die grundsätzliche Entscheidung für eine Umstellung der Kommunikation gefallen war, ist das Team im Sommer 2018 mithilfe der lessingtiede GmbH Agentur für Kommunikation in Wermelskirchen in den Social-Media-Kosmos eingestiegen. Ein Tages-Workshop schaffte das gemeinsame Verständnis vom Thema, räumte mit Halbwissen auf und stellte klar, dass Ziele, Maßnahmen und die Wege zur Zielerreichung gut geplant werden müssen. Wir sind uns über unsere Zielgruppen klar geworden und wissen, dass wir Unternehmen anders erreichen als Fachkräfte, Gründer eine eigene Ansprache benötigen und die Vertreter aus Medien, Politik und Verwaltung zugleich immer Interessenten unserer Kommunikation sind.  Tim Tiede, Inhaber der Agentur lessingtiede, erklärt den Social-Media-Kosmos, den die RBW nun betreten hat, folgendermaßen:

„Wir wissen:  Der Start in den Social–Media-Kosmos kann auch zu einer Bruchlandung und zu peinlich unbelebten Kanälen führen. Kein Wunder, dass also oft Sinn und Wirtschaftlichkeit zur Debatte stehen.  Ein Nutzen entsteht erst, wenn die Herangehensweise stimmt, die Inhalte passen und die richtigen Menschen erreicht werden. Mit unserem Steuerungsmodell geben wir deshalb in erster Linie Orientierung und einen klaren Fahrplan. Drei einfache Fragen: Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Und was gilt es, dafür zu tun? Das Ganze wird in einem Strategiemodell samt Redaktionsplan zusammengefasst, der zu den realistischen Möglichkeiten passt. Dass die RBW den Weg so eingeschlagen hat, ist vorbildlich. Und das Vorhaben, Dialoge anzuzetteln, Wissen zu verbreiten und Unternehmerinnen und Unternehmer zu vernetzen, passt unbestritten als digitale Ergänzung ins Portfolio der Wirtschaftsförderer.“

„Ein Nutzen entsteht erst, wenn die Herangehensweise stimmt, die Inhalte passen und die richtigen Menschen erreicht werden.“
Tim Tiede, Agentur lessingtiede

„Die Benutzer­freundlichkeit, die Übersichtlichkeit und der Datenschutz des Newsrooms waren von Beginn an wichtige Qualitätskriterien.“
Dieter Porzberg, oevermann Networks

Ergebnis für den Kosmos der RBW: Ein Facebook-Auftritt alleine reicht nicht. Der RBW-Social-Media-Kosmos basiert auf der Website und streut dann in verschiedene Kanäle. Ergo stand als Erstes die Anpassung der Website an. In einigen Gesprächen mit der oevermann Networks GmbH in Bergisch Gladbach wurde der RBW Newsroom entwickelt, der viele Funktionalitäten bietet und sich grafisch in den Webauftritt einfügt. „Die Benutzerfreundlichkeit, die Übersichtlichkeit und der Datenschutz des Newsrooms waren von Beginn an wichtige Qualitätskriterien, um die digitale Strategie der RBW zu unterstützen. Darüber hinaus gelang uns mit dem Redaktionssystem onpublix eine nahtlose Integration in die bestehende RBW-Website“, beschreibt Dieter Porzberg, Geschäftsführer der oevermann Networks GmbH, die Zusammenarbeit. 

Papier oder Bildschirm – auch das
Team der RBW selbst holt sich Infor-
mationen über unterschliedliche Nachrichtenkanäle | Foto: Lawrenz

In diesem System wurde der RBW-Blog ganz neu entwickelt.  Er schließt an das -Magazin „punktRBW” an, indem dort Reportagen, Berichte, Porträts und vieles mehr publiziert werden können. Neben Gast-beiträgen von Unternehmen und In-stitutionen nutzt die RBW hier auch weiterhin die Expertise der Redakteure der „punkt-RBW”, die das Magazin bereits seit langen Jahren begleiten.  Für den Blog hat die RBW eine eigene Netiquette erstellt: Dennoch werden die Kommentare regelmäßig geprüft, damit auf eventuelle Unstimmigkeiten sofort – und das ist wichtig: persönlich – reagiert werden kann.

Nicht nur der inhaltliche, auch der grafische Anspruch an die neuen Social-Media–Aktivitäten ist unverändert hoch. Die RBW hat darum in der internen Social–Media-Guideline Richtlinien zur Fotoverwendung festgelegt und eigene Grafiken für ihre Posts entwickeln lassen.  „Um die Erkennbarkeit der RBW-Inhalte auch in den Online-Kanälen zu erhalten, ist es wichtig, Inhalte für Web und Social Media entsprechend zu bearbeiten“, sagt Klaus Lawrenz, als Inhaber der Overather Werbeagentur LAWRENZ – Die Qualitäter seit Jahren mit dem Corporate Design der RBW betraut. „Da es für die RBW schwierig sein wird, eine einheitliche Bildsprache einzuhalten, ist es hier besonders wichtig, Bilder zu ‚branden‘ und in Ansprache und Sprachstil eine Linie zu finden.“ Ein kleiner Baukasten hilft künftig, bestehende Elemente aus dem Offline-Auftritt in die neuen Online-Posts zu transferieren.

„Die Erkennbarkeit der RBW-Inhalte auch in den Online-Kanälen zu erhalten, ist wichtig.“
Klaus Lawrenz, Werbeagentur LAWRENZ, Die Qualitäter

Im Dezember 2018 richtete die RBW ihren Facebook-Auftritt ein, um hierüber einer möglichst breiten Öffentlichkeit ihre News und Blogbeiträge mitteilen zu können. Schöner Nebeneffekt: Die RBW teilt Nachrichten anderer Unternehmen, die für den Wirtschaftsstandort relevant und informativ für ihre „Freunde“ sind. Diese Posts in Facebook erscheinen umgekehrt auch wieder im Newsroom auf der RBW-Homepage. 

Noch ein letzter Tipp: Erstellen Sie einen Redaktionsplan. Das hat den Vorteil, dass im hektischen Alltagsgeschäft die Social–Media-Aktivitäten nicht vergessen werden und Sie sich nicht kurzfristig „irgendwas“ ausdenken müssen, nur um mal wieder auf der Bildfläche zu erscheinen – im wahrsten Sinn des Wortes!  Ein gewisses Interesse sollten Ihre Nachrichten aber erzeugen. Dabei geht es weniger um die perfekte Formulierung als vielmehr um die gute Geschichte dahinter.  Binden Sie also auch Ihre Mitarbeiter ein, die haben immer Geschichten aus dem Unternehmen – ganz bestimmt!

Die neuen Wege der Kommunikation bieten also auch viele Chancen. Die RBW will einen noch intensiveren Dialog und Nachrichtenaustausch für den Wirtschaftsstandort Rhein-Berg erreichen. Sie können uns dabei helfen und begleiten. Die punktRBW hat viele Freunde und Unterstützer. Bleiben Sie uns erhalten und gehen Sie gemeinsam mit uns diesen neuen Weg.

Fragen und Anregungen gerne an Silke Ratte, Telefon: +49 2204 9763-16, E-Mail: ratte@rbw.de


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WIRTSCHAFTSFORUM am 2. April 2019

Der beste Weg – Kommunikation online oder offline?

Ideen und Strategien für den Dialog mit Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Bewerbern

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Wirtschaftsforum
am 2. April 2019, um 18.30 Uhr.

Kardinal Schulte Haus
Overather Straße 51–53
51429 Bergisch Gladbach

Gemeinsam mit der Unternehmerinitiative Rhein-Berg e. V. (UIRB) möchten wir mit Ihnen über Kommunikation kommunizieren! Wir werden die Frage stellen, welche Form der Kommunikation am besten funktioniert. Ist es nur noch Social Media auf allen Kanälen oder sollten Unternehmen besser auf altbewährte Printprodukte und eine gute Pressearbeit setzen? Im Rahmen des Wirtschaftsforums werden wir mithilfe guter Beispiele aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis aufzeigen, wie Unternehmen ihre Kommunikation gestalten und ob sie damit erfolgreich sind. Auch die RBW verändert in diesem Jahr einiges in ihrer Kommunikation. Die Experten, die uns auf diesem Weg begleiten, geben Tipps und berichten aus der Praxis.

Ablauf: 

Begrüßung und Einführung
Volker Suermann, RBW

Unternehmerrunde mit Beispielen aus der Praxis
Ursula Wintgens, REWE Wintgens in Bergisch Gladbach-Bensberg
Thomas Bahne, Isotec GmbH, Kürten
Oliver Mathée, Mediterana GmbH & Co. KG, Bergisch Gladbach

Expertenrunde
Klaus Lawrenz, Werbeagentur LAWRENZ – Die Qualitäter, Overath
Patrick Knoblauch, OEVERMANN Networks GmbH, Bergisch Gladbach
Tim Tiede, lessingtiede GmbH – Agentur für Kommunikation, Wermelskirchen

Fragen und Diskussion
Moderation: Silke Ratte, RBW
Ab ca. 20 Uhr Get-together bei einem Imbiss

Wir freuen uns, wenn Sie teilnehmen und die Gelegenheit nutzen, auch über Ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen. Auf jeden Fall erhalten Sie viele Informationen über die Möglichkeiten der Kommunikation.

Hier finden Sie den Link zur Anmeldung: www.rbw.de/wirtschaftsforum