Am 4. Februar waren 2.600 Jugendliche beim Berufsfelderkundungstag im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis unterwegs. Auch Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, machte sich ein Bild von dem vorbildlichen Übergangsmanagement von der Schule in den Beruf. 

Er traf sich bei dem Overather Unternehmen ASS Maschinenbau mit der regionalen Steuerungsgruppe „Übergang Schule – Beruf“, die den möglichst reibungslosen Übergang von der Schule ins Berufsleben organisiert. Dieser Gruppe gehören außer der RBW die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, die IHK Köln, die Arbeitgeber Köln, die Fachhochschule der Wirtschaft, die Technische Hochschule Köln, das -Jobcenter Rhein-Berg, die Bundesagentur für Arbeit, der DBG und der Rheinisch–Bergische Kreis an. 

„Man sieht, dass es gut läuft, wenn die Partner nicht nur an einem Strang ziehen, sondern auch noch in dieselbe Richtung gehen“, machte der Minister deutlich, was er als eines der Erfolgsrezepte in der -Region ansieht, und ergänzte, dass man schauen müsse, wie andere vom Rheinisch–Bergischen Kreis lernen könnten, da „es hier gut läuft“. Karl-Josef Laumann kam dann auch mit den Jugendlichen, die erste Erfahrungen beim Greiferbau sammelten, ins Gespräch. Die ASS Maschinenbau hatte seit ihrer erstmaligen Teilnahme im Mai 2014 bereits 175 Jugendliche zur Berufsfeld-erkundung zu Gast. Die Steuerungsgruppe besuchte an diesem Tag auch noch den Senioren-Park carpe diem, der in seiner Bensberger Dependance zum wiederholten Male sieben Jugendlichen die Chance bot, ein spannendes Berufsfeld zu erleben. Kreisdirektor Dr. Erik Werdel bedankte sich im Namen der Steuerungsgruppe für das große Engagement.

In diesem Jahr sind die Jugendlichen noch am 28. März und am 8. Juli unterwegs, um in die Berufswelt hineinzuschnuppern. Der Rheinisch-Bergische Kreis ist bereits seit 2011 Referenzkommune des Landes Nordrhein-Westfalen im koordinierten Übergang von der Schule ins Berufsleben und damit einer der sieben Vorreiter im Land.